Angeltechniken

Aktualisiert am 25. Oktober 2026

In jedem Inserat auf Reelzy steht, wie der Kapitän fischt: Schleppangeln, Jiggen, Grundangeln und so weiter. Die Methode prägt Ihren Tag stärker als das Boot. Sie bestimmt, wie viel Sie selbst zu tun haben, wie hart die Fische ziehen und wie viel Glück dazugehört. Hier lesen Sie, was jede Methode auf dem Wasser bedeutet und wo die Boote auf Reelzy sie einsetzen. Zu jeder Technik gibt es eine eigene Seite mit den Booten, die sie anbieten.

Schleppangeln (Trolling)

Das Boot fährt mit gleichmäßiger Geschwindigkeit und zieht Kunst- oder Naturköder hinter sich her, meist an mehreren Ruten gleichzeitig, während die Crew sie im Blick behält. Beißt ein Fisch, ruft jemand, und Sie bekommen die Rute in die Hand. So wird im offenen Wasser auf Marlin, Fächerfisch, Thunfisch, Wahoo und Goldmakrele (Mahi-Mahi) gefischt, und so verbringen die meisten Big-Game-Boote auf Mauritius den Vormittag. Rechnen Sie mit ruhigen Phasen zwischen den Bissen. Siehe Charter zum Schleppangeln.

Grundangeln

Eine beschwerte Montage mit Köder geht bis zum Meeresgrund hinunter, vor Anker oder in der Drift, und Sie warten, bis es an der Rutenspitze zupft. Das ist entspannt, gut für Kinder und Einsteiger und füllt die Kühlbox: Brassen, Snapper, Zackenbarsch, Dorsch, Wittling und Meeraal, je nach Revier. So fischen die Boote in Kent, Ramsgate, Plymouth und East Sussex, auf Malta und auf Gran Canaria. Siehe Charter zum Grundangeln.

Driftangeln

Der Motor wird abgestellt, und das Boot treibt mit Wind und Strömung, sodass sich Köder oder Kunstköder ganz natürlich über den Grund bewegen. Die Skipper lassen sich über Wracks, Riffe und Bänke treiben, und oft werden so auch Grundangeln und leichtes Jiggen betrieben. Siehe Charter zum Driftangeln.

Jiggen

Sie lassen einen Metallköder, den Jig, auf die Tiefe ab, in der die Fische stehen, und holen ihn mit kräftigen Rutenschlägen wieder nach oben. Das ist aktiv und anstrengend und bringt die kampfstarken Räuber am Riff an den Haken: Bernsteinmakrelen auf Malta, Stachelmakrelen und Zackenbarsche im Indischen Ozean, Thunfisch, wenn er tief steht. Siehe Charter zum Jiggen.

Slow Pitch Jigging

Eine sanftere Form des Jiggens mit einem leichteren, flacheren Jig, der beim Absinken taumelt. Kurze Schläge und ein langsamer Rhythmus machen sie weniger anstrengend, und sie eignet sich gut für Fische, die dicht am Grund stehen. Mehrere Boote auf Malta, in Gibraltar, in Cádiz und auf Mauritius bieten sie an. Siehe Charter zum Slow Pitch Jigging.

Popping

Sie werfen einen großen, schwimmenden Kunstköder aus, den Popper, und reißen ihn so über die Oberfläche zurück, dass es spritzt und gurgelt. Die Räuber schlagen direkt vor Ihren Augen zu, und genau das macht den Reiz aus. Popping geht ordentlich in die Arme und gilt vor allem der Riesen-Stachelmakrele (GT) und dem Thunfisch, auf Mauritius, den Seychellen und den Malediven. Siehe Charter zum Popping.

Angeln mit lebendem Köderfisch

Die Crew fängt zuerst kleine Fische und bietet sie lebend am Haken an, in der Drift oder beim langsamen Schleppen. Einem lebenden Köderfisch kann ein großer Fisch kaum widerstehen, deshalb ist die Methode für Thunfisch, Bernsteinmakrele und Marlin beliebt, etwa auf den Thunfischbooten auf Malta. Siehe Charter zum Angeln mit lebendem Köderfisch.

Drachenangeln (Kite Fishing)

Ein Angeldrachen, der vom Boot aus steigt, hält den Köder genau an der Oberfläche, abseits des Bootes und ohne Schnur im Wasser, die der Fisch sehen könnte. Die Methode stammt aus Florida und zielt auf Fächerfische, und die Boote in Palm Beach angeln so. Siehe Charter zum Drachenangeln.

Leichtes Gerät

Leichtere Ruten, Rollen und Schnüre, damit auch ein mittelgroßer Fisch einen richtigen Drill liefert. Das passt zum Inshore- und Riffangeln, zu gemischten Gruppen und zu allen, die den Fisch spüren wollen, statt ihn einfach hochzukurbeln. Siehe Charter mit leichtem Gerät.

Schweres Gerät

Kräftige Ruten und große Rollen für Fische, die viel Schnur nehmen können: Marlin, große Thunfische, Haie und Schwertfisch. Oft wird vom Kampfstuhl aus oder mit Gurt gefischt. Siehe Charter mit schwerem Gerät.

Hochseeangeln

Ein Sammelbegriff für das Angeln weit draußen in tiefem Wasser statt nah an der Küste. An Bord heißt das meist Schleppangeln, Jiggen oder Grundangeln in großer Tiefe, achten Sie also darauf, welche Methoden das Inserat nennt. Siehe Charter zum Hochseeangeln.

Spinnfischen

Sie werfen einen Kunstköder mit der Stationärrolle aus und kurbeln ihn wieder ein. Das ist schnell gelernt, so fischt das Wolfsbarschboot in Kent, und so werden oft auch Riffkanten auf kleinere Raubfische abgefischt. Siehe Charter zum Spinnfischen.

Fliegenfischen

Eine leichte künstliche Fliege, geworfen mit beschwerter Schnur und langer Rute. Auf dem Meer ist das etwas für Spezialisten. Nur wenige Boote bieten es an: in Marbella, in Ramsgate und im Backcountry von Florida. Siehe Charter zum Fliegenfischen.

Speerfischen

Die Jagd auf Fische unter Wasser mit der Harpune, beim Schnorcheln oder Apnoetauchen. Dafür braucht man echte Tauchkenntnisse, und es gelten örtliche Regeln dazu, wo und was geschossen werden darf. Ein Boot auf den Malediven bietet es an. Siehe Charter zum Speerfischen.

Weitere Methoden

Bogenfischen, Flunderstechen, Handleinenangeln und Eisangeln sind ebenfalls Angelmethoden, doch derzeit bietet sie kein Boot auf Reelzy an. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Methode zu Ihrer Gruppe passt, fragen Sie vor der Buchung über die Inseratsseite beim Kapitän nach: Sagen Sie, wer mitkommt und was Sie gern fangen möchten, dann beschreibt er Ihnen, wie der Tag aussehen wird. Angelarten erklärt, in welche Gewässer die Touren führen, von Riffen und Wracks bis hinaus auf die Hochsee.